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VinoKilo: Kleidung nachhaltig kaufen

Am 28. April präsentierte VinoKilo seine sorgfältig kuratierte Auswahl an Vintage-Mode im Agora Rollberg in Berlin-Neukölln. Inmitten meterhoher Betonmauern befanden sich gefüllte Tische mit Kleidung in unterschiedlichsten Farben und Mustern. Schon beim ersten Herumstöbern fielen zahlreiche Stücke ins Auge, die man am liebsten sofort mitnehmen möchte. Bezahlt wird bei diesem Konzept am Ende nicht pro Kleidungsstück, sondern das Gesamtgewicht des Einkaufes für einen fixen Kilopreis.

Wir trafen Robin Basler in Berlin, der mit seiner nachhaltigen Initiative überall in Europa Vintage-Bekleidung im Rahmen von Pop-Up-Events verkauft.

"Ich setze gerne Ideen um, statt nur darüber zu reden. VinoKilo war zunächst nur ein Test, um herauszufinden, ob die Leute Vintage-Kleidung überhaupt mögen. Der Andrang lässt bisher nicht nach. Wir arbeiten alle unter Hochdruck und wachsen stetig."

Vor ein paar Jahren entdeckte Robin eine Jacke, die er selbst gerne tragen wollte. Zufällig traf er den dazugehörigen Eigentümer. Er wollte, dass auch andere Menschen in der Lage sind, solche Momente zu erleben und gründete Darpdecade - eine Plattform, auf der Nutzer Kleidung mit Menschen aus ihrer unmittelbaren Umgebung tauschen und teilen können.

Im Jahr 2016 erweiterte er dieses Kernkonzept und veranstaltete den ersten VinoKilo Vintage-Markt. Bei Live-Musik und Getränken können Besucher entspannt stöbern. Die Tische werden im Tagesverlauf immer wieder aufgefüllt.

"Die traditionellen Abläufe in der Modebranche habe ich schon immer mit Skepsis beobachtet. Wir arbeiten seit dem ersten Tag daran, etwas zu verändern: Mit VinoKilo möchte ich eine Community aufbauen, um unseren Umgang mit Kleidung zu überdenken."

Das Geschäftsmodell hat den Gründer zunächst vor Herausforderungen gestellt. Pop-Up Events in ständig wechselnden Städten stellen die Macher insbesondere vor große logistische Hürden. Eine weitere Herausforderung besteht nach wie vor darin, Strukturen und Abläufe zu implementieren und gleichzeitig schnell zu wachsen. Wie lautet die Erfolgsformel für Gründer wie Robin? Man müsse sich selbst ehrgeizige Ziele stecken und dabei offen für Neues und flexibel bleiben.

Für Robin gibt es viele Vorteile für das eigene Geschäft:

"Du kannst extrem kreativ sein. Du kannst dich ausprobieren und verschiedene Ideen auf möglichen Erfolg testen. Nur so findest du heraus, was letztlich eine verrückte Idee ist oder tatsächlich als Geschäftsmodell taugt."

Sein Rat für neue Unternehmer geht in eine ähnliche Richtung: "Zögere nicht, neue Dinge auszuprobieren und sie anders zu machen."

Eine Idee, wie es mit VinoKilo weitergehen soll, hat Robin bereits. Kurzfristig möchte er verstärkt den Online-Verkauf seiner Kleidung testen und gleichzeitig mehr Pop-Up-Events in Deutschland veranstalten. Insbesondere in Norddeutschland möchte er mit VinoKilo in diesem Jahr wachsen. Am Ende Sommers startet außerdem eine Crowdfunding-Kampagne.

Langfristig möchten Robin und sein Team mit VinoKilo die Debatten rund um nachhaltiges Konsumverhalten und Wirtschaften bereichern und prägen.

SumUp ist stolz auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie VinoKilo, die besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit legen.

"Die einfache und flexible Art zu bezahlen, harmoniert sehr gut mit unserem Geschäftsmodell. Wir müssen bei unseren Veranstaltungen an so viele Dinge gleichzeitig denken. Daher ist es umso besser, dass wir uns um das Thema Kartenzahlung keine Sorgen machen müssen."

Robin fügt hinzu, dass viele seiner Kunden erleichtert seien, dass sie per Karte zahlen können - gerade dann, wenn sie das eigentlich geplante Budget überschreiten.

VinoKilo demnächst in deiner Nähe:

  1. Mai bei JunkYard (Schlägelstraße 57) in Dortmund

2.-4. Juni bei Extrema Outdoor Belgien (Binnenvaartstraat z / n) in Houthalen (Belgien)

  1. Juni im Kesselhaus (Lilienthalallee 29) in München

7.-9. Juli, bei Extrema Outdoor Niederlande (Zoetendaal 10) in Wanroij (Niederlande)

14.-16. Juli, beim Melt! Festival (Ferropolisstraße 1) in Gräfenhainichen

18.-20. August beim MS Dockville Festival (Reihersteig Hauptdeich / Alte Schleuse) in Hamburg

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Christine Lariviere